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Zum Ende der Seite springen Schwarz und weiß... eine andere Sichtweise...
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Cheskora Cheskora ist weiblich
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So, me denkt... und denkt... und Ihr seid schuld *grin*

Da arbeitet so ein Beitrag von der Silberelfe in meinem Köppel (ja, meinem Gehirn geht es immer noch gut, nein, es geht ihm immer besser....). Ich las, daß das umgedrehte Pentagramm der Satanisten symbolisieren würde, daß sie die Macht über die Materie über die Macht über den Geist stellen. Was ja heißt, daß all jene, die das aufrechte Pentagramm die Macht über den Geist als höchstes Gut anerkennen.

Nun, me grübelt...

Das bedeutet also, daß die Satanisten Ihren Geist als Grundlage dafür benutzen, die Materie beeinflussen zu können. Ihnen sind materielle Werte wichtiger, als geistige (was wohl gelegentlich den geistigen Zustand einiger Satanisten glaubhaft erklären würde.. *schmunzel*). Das würde im folgenden bedeuten, das Satanisten die Magie benutzen, um Materie zu verändern, zu beeinflussen, sich dienbar zu machen. Was daran so schlecht sein soll, kann ich nicht erkennen. Allerdings kann ich verstehen, daß schwarze Magie damit verbunden wird, wenn man schwarz mit materiell gleichsetzt.

Also würde ein Satanist ein Ritual machen, um Geld zu bekommen, z.B.

Die Weißmagier würden demnach die Magie dazu benutzen, um geistige Werte zu erreichen. Diese geistigen Werte sind solche Sachen wie Liebe, Weisheit, Erkennen, Erleuchtung usw. Das würde aber bedeuten, daß weiße Magie eine rein passive Magie ist, die nur dem Zweck dient, den eigenen Geist weiter zu bilden. Oder sich geistige Werte wie oben genannte anzueignen. Auch daran ist nichts schlechtes zu erkennen.

Ein Weißmagier/in würde also einen Zauber machen, um die Liebe eines anderen Menschen zu gewinnen oder selbst mehr Liebe entwickeln zu können.

Nun kann aber beides ganz übel ins Gegenteil ausschlagen. Nämlich dann, wenn der Bezug zur Realität und die Verhältnismäßigkeit des Handelns verloren geht. Sowas nennt man auch Macht *grin* Menschen, die die Macht haben, Dinge zu tun, verlieren nur allzuoft das Gefühl dafür, welche Dinge sinnvoll oder nicht sinnvoll sind. Hat es z.B. einen Sinn, sich auf magischem Wege Geld zu verschaffen, wenn man schon viel Geld hat? Oder hat es Sinn, die Liebe eines Menschen gewinnen zu wollen, der partout nicht will? Wenn man mit seiner Macht sinnlose Dinge tut, nennt man das Machtmißbrauch. In den meisten Fällen schadet man zuerst sich selbst und kriegt es nicht mal mit oder erst zu spät. So neigt das menschliche Wesen z.B. dazu, schnell eitel und überheblich zu werden und sich grundsätzlich selbst zu überschätzen, wenn es Macht hat. Das führt dazu, das andere Menschen sich abwenden, sich unwohl fühlen, ja sogar darunter zu leiden. Und da ist es egal, ob ein Satanist oder ein Weißmagier die Kontrolle über sein Handeln und seinen Willen verloren hat.

Ich würde auch viel eher von Konstruktivität und Destruktivität sprechen, statt von gut und böse. Das Problem ist schließlich nur, daß man das Ergebnis erst sieht, wenn es da ist, denn auf das, was aus unserer Handlung letztendlich wird, wirken viele verschiedene, nicht kalkulierbare Faktoren ein.

Ja, soviele Gedanken dazu... (bin ich abgeschweift...? *grübel*)
Ches

__________________
BlueLane

19.11.2001 23:01 Cheskora ist offline E-Mail an Cheskora senden Homepage von Cheskora Beiträge von Cheskora suchen Nehmen Sie Cheskora in Ihre Freundesliste auf
SilberElfe SilberElfe ist weiblich
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Hallo Ches & Rest!


Schönes Posting, interessanter Ansatz. Dann werde ich mal meinen Senf dazugeben... Augenzwinkern

Das bedeutet also, daß die Satanisten Ihren Geist als Grundlage dafür benutzen, die Materie beeinflussen zu können. Ihnen sind materielle Werte wichtiger, als geistige (was wohl gelegentlich den geistigen Zustand einiger Satanisten glaubhaft erklären würde.. *schmunzel*). Das würde im folgenden bedeuten, das Satanisten die Magie benutzen, um Materie zu verändern, zu beeinflussen, sich dienbar zu machen. Was daran so schlecht sein soll, kann ich nicht erkennen. Allerdings kann ich verstehen, daß schwarze Magie damit verbunden wird, wenn man schwarz mit materiell gleichsetzt.

Hmm... Ich würde sogar noch weiter gehen: Ein Satanist, der das Penta auf genau die oben beschriebene Weise versteht und trägt (Satanisten sind ja genausowenig eine einheitliche masse wie Hexen, Christen oder alle anderen Pseudo-Gruppen von Menschen!), stellt die materiellen, diesseitigen Werte über die immateriellen, "jenseitigen" (diesseitig und jenseitig bezogen auf das christliche Weltbild).
Das heißt weiter, dass dieser Satanist nicht auf die geistige Entwicklung aus ist, sondern vor allem darauf, möglichst schnell möglichst viel zu "kriegen" - Macht, Geld, Sex, whatever. Er ist nach außen gerichtet, nicht nach innen. Es ist ihm wurscht, warum er das schicke Auto jetzt haben will, und wenn es tatsächlich eine Kompensation für gewisse,... mUnzulänglichkeiten sein soll, egal. Hauptsache, er kriegt das Auto.


Also würde ein Satanist ein Ritual machen, um Geld zu bekommen, z.B.

Jo, genau. smile


Die Weißmagier würden demnach die Magie dazu benutzen, um geistige Werte zu erreichen. Diese geistigen Werte sind solche Sachen wie Liebe, Weisheit, Erkennen, Erleuchtung usw. Das würde aber bedeuten, daß weiße Magie eine rein passive Magie ist, die nur dem Zweck dient, den eigenen Geist weiter zu bilden. Oder sich geistige Werte wie oben genannte anzueignen. Auch daran ist nichts schlechtes zu erkennen.

So ähnlich sehe ich das auch, mit einem kleinen Unterschied: Ein Mensch, der das Penta mit der Spitze nach oben trägt und sich der Bedeutung bewusst ist und sie für sich anerkennt (ich selbst zähle mich zu diesen Menschen), ist vor allem nach innen gereichtet in seinem Streben nach Vollkommenheit. Will heißen: Er sucht nicht Macht, geld und Sex durch ein Ritual zu bekommen, sondern dadurch, dass er die Schranken in sich selbst erkennt und abzubauen beginnt - das meinetwegen wieder mit einem Zauber oder einem Ritual.
Möglich ist natürlich an dieser Stelle auch, dass er / sie erkennt, dass das, was er anstrebt, nur ein Ersatz für etwas vollkommen anderes ist, und dass statt einem Ritual für Kohle doch eher die Arbeit an seiner eigenen Faulheit angebracht wäre. Augenzwinkern

Luschtig an der Sache finde ich jetzt, dass nahezu alle, die sich hier auf dem Board als "weiße Hexen" bezeichnen, nach dieser Definition pöse SChwarzmaggier sind. *hihihi*

[...]
Ich würde auch viel eher von Konstruktivität und Destruktivität sprechen, statt von gut und böse. Das Problem ist schließlich nur, daß man das Ergebnis erst sieht, wenn es da ist, denn auf das, was aus unserer Handlung letztendlich wird, wirken viele verschiedene, nicht kalkulierbare Faktoren ein.


Das ist eben der Punkt. Es ist nicht wirklich vorherzusehen, was für Folgen eine bestimmte Handlung oder das Unterlassen einer Handlung nach sich zieht, da man nie die volle Bandbreite der Zukunft einkalkulieren kann. (Wäre ja auch langweilig, wenn.)
Das ist der Grund, weswegen ich immer so vehement auf die Verantwortung poche: Wer sich dessen bewusst ist, dass alles Handeln andere Handlungen anch sich zieht, dass auf jede Aktion eine Re-Aktion erfolgt, wird es sich hoffentlich zweimal überlegen, bevor er oder sie etwas unbedachtes tut. Was, wenn etwas schief geht und sich die Dinge zum Schlechtesten hinentwickeln, das ich erwarten kann? Werde ich auch dann noch für mein Handeln gerade stehen können?

Jaja... Gute alte Black&White-Diskussionen...

*knuddel das Ches*
Ganz liebe Grüße von
der Drölfe

__________________
Je kleiner der Geist, um so mehr verachtet er jene, die anders sind als er.
~ Carl Peter Fröhling

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20.11.2001 08:55 SilberElfe ist offline Homepage von SilberElfe Beiträge von SilberElfe suchen Nehmen Sie SilberElfe in Ihre Freundesliste auf
Kass Kass ist weiblich
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Hi Ches, hi Drölfe,

wirklich zwei interessante Postings.

Die eine Herangehensweise richtet sich nach außen, die andere wendet sich eher dem Innern zu, d.h. um letztlich ganz Mensch zu werden, Mensch zu sein, wird man sich beidem zuwenden "müssen", beides ergründen "müssen". Was äußerlich nur als Schwerpunktverlagerung scheint, geht nach dem Ansatz von Ches von zwei verschiedenen Grundlagen aus. *den Eingangsgedanken weiterspinnt* d.h. zum Menschsein bedarf es einer Ausgangsbasis, die beides beinhaltet, um sich ganz entwickeln zu können.

Ich möchte jetzt nicht über den Sinn und Unsinn von dualen Sichtweisen philosophieren, aber wenn sich im Endeffekt doch oftmals herausstellt, daß wir stets Anteil an beidem besitzen, wieso versuchen wir die Welt in ein duales System zu scheiden? Suchen wir Gegensatzpaare, auf deren Skala wir uns dann bewegen, in denen wir enthalten sind?

Oder dient es der Erkenntnis, daß wir mehr sind als nur des eine oder das andere? Welch Gegensätze wir in uns vereinen und welch Power in uns liegt, die sich ob dieser Gegensätzlichkeiten aufspannt.

Zitat:
Luschtig an der Sache finde ich jetzt, dass nahezu alle, die sich hier auf dem Board als "weiße Hexen" bezeichnen, nach dieser Definition pöse SChwarzmaggier sind. *hihihi*


*grinselt* Vielleicht sollte ihnen mal wer erzählen, daß das besitzen wollen von anderem nicht das einzig wahre ist, ebenso wie das Streben nach außen, sondern daß es auch im Inneren beginnen könnte, sie auch dort vorfinden können, was sie suchen und dort auch erst einmal ihren inneren Frieden schließen können.

Zitat:
Nämlich dann, wenn der Bezug zur Realität und die Verhältnismäßigkeit des Handelns verloren geht. Sowas nennt man auch Macht *grin* Menschen, die die Macht haben, Dinge zu tun, verlieren nur allzuoft das Gefühl dafür, welche Dinge sinnvoll oder nicht sinnvoll sind.


Da fragt sich meinereiner nur, ob das Sinnempfinden zu Beginn vorhanden war und durch den Machterwerb verloren ging - oder ob der Mensch sich von Anfang an nicht wirklich klar war, was für ihn (und auch sein Umfeld) sinnvoll ist und dies nur durch Machterwerb weiter um sich greifende Wirkung nach sich zog.

Der Mensch strebte nach Macht, ohne gewillt zu sein, Verantwortung zu tragen. Vielleicht fühlt er sich auch sicher im Schutze der Macht, die er erlernte und meint, nicht mehr allzu viele Gedanken an die Konsequenzen verschwenden zu müssen, da sie ihm nichts antun können - dies wäre aber schon eher ein ausgewachsener Machtrausch und eine durchwachsene Überheblichkeit.

liebe Grüße,
die Kass
02.12.2001 22:33 Kass ist offline E-Mail an Kass senden Homepage von Kass Beiträge von Kass suchen Nehmen Sie Kass in Ihre Freundesliste auf
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